Situation der Natur- und Waldkindergärten in Schleswig-Holstein |
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Der erste anerkannte Waldkindergarten hier in Schleswig-Holstein wurde 1993 in Flensburg gegründet. Die Gründerinnen und Leiterinnen waren unter anderem Petra Jäger und Kerstin Jebsen. Ihnen folgten binnen Jahresfrist die Waldkindergärten Lübeck, Leck und Tarp. Danach ging es Schlag auf Schlag. Heute, im Jahr 2000, gibt es in Schleswig-Holstein ca. 40 Natur- und Waldkindergärten, wobei in dieser Zahl immer noch nicht alle erfasst werden konnten. Dies liegt zum Teil daran, dass viele Natur- und Waldkindergärten noch so in ihrer Gründungsarbeit stecken oder so isoliert sind, dass sie noch nicht den Weg gefunden haben, zu einem Treffen der Natur- und Waldkindergärten zu kommen. In Schleswig-Holstein treffen sich die Natur- und Waldkindergärten seit 1997. Das erste Treffen fand in Tarp statt. Wir
treffen uns zweimal im Jahr, im März und September jeden Jahres. Um
innovativ arbeiten zu können, finden diese Treffen in den verschiedenen
Einrichtungen statt. Dadurch können die unterschiedlichen Potentiale und
das individuelle Know-how erlebt werden. In diesen Veranstaltungen wird
der Austausch von Informationen sehr groß geschrieben. Zu verschiedenen
Themen, die von ErzieherInnen und Vorständen mitgeplant werden, bilden
wir uns weiter. Das Naturschutzzentrum in Trappenkamp führt ebenfalls in
regelmäßigen Abständen Foren für Natur- und Waldkindergärten durch.
In Schleswig-Holstein gibt es regelmäßige Treffen, die sehr informativ
und ergiebig sind. Es bilden sich immer mehr Informationsquellen, an denen
sich die ErzieherInnen und Vorstände fortbilden und informieren können.
Seit drei Jahren führe ich gemeinsam mit den einladenden Natur- und
Waldkindergärten die Treffen durch. Dabei
habe ich festgestellt,
Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie viel Engagement jeder Einzelne an seine Arbeit geht. Alle Beteiligten stecken sehr viel Zeit und Arbeit in das Gelingen der Natur- und Waldkindergärten. Sehr viele unter uns arbeiten unter sehr schwierigen Bedingungen. Daher ist es für uns alle sehr wichtig, dass wir uns regelmäßig treffen, uns auszutauschen, uns fortzubilden und aus diesen Treffen und dem Zusammenhalt die nötige Kraft zu schöpfen. Maria-Luise Sander, 1. Vorsitzende des BvNW |
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